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Leitgedanken und Ziele des Steinzeitlagers und der Steinzeitschule

Waldcamp

 

Das steinzeitliche Leben in der Natur konfrontiert uns mit Situationen, die uns ebenso fordern wie erfüllen. Im Kontakt mit der Natur werden wir ganz.

 

Handlungsorientiertes Lernen ist die ursprünglichste und spannendste Art zu lernen. Ein konkretes Ziel, das das Kind aus einem persönlichen Bedürfnis heraus erreichen möchte, z.B. ein Silexmesserchen, ist der Motivator. Kopf- und Handarbeit stehen in dynamischer Wechselwirkung zueinander. Die Kinder werden durch die Konfrontation mit Situationen zu selbstständigem Denken und Handeln provoziert.

 

Wir wenden uns für einmal bewusst vom hoch technisierten Alltag ab, um einer Welt zu begegnen, die einfach, spürbar und damit erlebbar und begreifbar ist.

 

Beim urzeitlichen Handwerk gehen wir von unverarbeiteten Rohstoffen aus, so wie sie uns die Natur zur Verfügung stellt. Einen grossen Teil der Werkmaterialien tragen wir auch direkt in der Natur zusammen. So können die Kinder die Entstehungsprozesse ihrer Produkte von allem Anfang an mitverfolgen. Sie erkennen, dass alles, was wir zum Leben brauchen, letztlich aus der Natur kommt. Sie erfahren ihr menschliches Leben als Teil der Natur. Sie fangen an zu begreifen, wie alles miteinander verbunden ist.

 

Die Lenaia-Urzeiterlebnisse stellen neue Anforderungen und Herausforderungen an die Kinder. Herausforderungen anzunehmen, nach Lösungen zu suchen und eigene Fähigkeiten einzubringen, wirkt sich positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen aus.

 

Eine steinzeitliche Sippe bestand aus Menschen, die durch zahlreiche familiäre Bindungen und Beziehungen miteinander verbunden waren. Diese Verbundenheit bedeutete Geborgenheit. Indem im Rahmen der Steinzeit-Projektwochen Kinder und Eltern aus verschiedenen benachbarten Beziehungsnetzen miteinander arbeiten und erleben, ermöglichen wir das Wachsen ähnlicher Beziehungsnetze.